Kreisjugendfeuerwehrtag mit Ehrungen
der Kreisjugendfeuerwehr MKK

Gründau-Niedergründau, 16.03.2008

 

Die Delegierten von 136 Jugendfeuerwehren trafen sich im Dorfgemeinschaftshaus im Gründauer Ortsteil Niedergründau, zum Kreisjugendfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren des Main-Kinzig-Kreises. Nach der Totenehrung stellte Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Kittel seinen Jahresbericht vor. Demnach wurde im vergangenen Jahr eine Jugendfeuerwehr neu gegründet, sodass es jetzt wieder 136 Jugendfeuerwehren im Main-Kinzig-Kreis gibt. Die Zahl der Jugendfeuerwehrmitglieder ist im vergangenen Jahr nach Eintritten, Austritten und Übernahmen in die Einsatzabteilung von 1.913 Mitgliedern auf 1.840 Mitglieder gefallen.

Kittel ging in seinem weiteren Bericht detailliert auf die einzelnen Austrittsgründe ein und stellte fest, dass hier Handlungsbedarf besteht. Auch entsprechende Lösungsansätze stellte er kurz da. Diese reichten von einer höheren Mitbestimmung der Jugendlichen bei der Gestaltung der Jugendarbeit, über die Stärkung des Mädchenanteils bis hin zu einer noch besseren Eingliederung von behinderten Jugendlichen.

Zahlreiche Ehrengäste, ...

Kittel konnte zahlreiche Jugendfeuerwehrmitglieder und Betreuer aus dem gesamten Kreisgebiet begrüßen. Sein besonderer Gruß galt den Ehrengästen aus Politik Dr. Sascha Raabe (Mitglied des Bundestages), Erich Pipa (Landrat), Hugo Klein (Mitglied des Landtages), Heiko Merz (Bürgermeister) sowie aus Reihen der Feuerwehr Stefan Cornel (stellvertretender Landesjugendfeuerwehrwart), Sascha Klein (Nassauerischer Feuerwehrverband), Karl-Heinz Rothländer (stellvertretender Kreisbrandinspektor), Volker Achtert und Friedhelm Riffel (beide Kreisbrandmeister).

.... Berichte ...

Im Anschluss gab Jürgen Neubauer (Fachgebietsleiter Wettbewerbe, Leistungsspange und Jugendflamme) seinen Bericht ab.
Im vergangenen Jahr wurde unter anderem wieder der Bundeswettbewerb durchgeführt. Einige Jugendfeuerwehren nahmen am Osthessen-Cup in Obersuhl (Landkreis Hersfeld-Rothenburg) teil. Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr sowie die Jugendflamme Stufe III wurde wieder zeitgleich in Schlüchtern durchgeführt. Hier konnten 126 Leistungsspangen (die höchste Auszeichnung in der Jugendfeuerwehr) überreicht werden. „Die Veranstaltungen stießen bei den Jugendfeuerwehren im gesamten Kreisgebiet auf große Resonanz und es wurden im Einzelnen sehr gute Ergebnisse erzielt.“

Danach verlas die kommissarische Fachgebietsleiterin Bildung, Sylvia Stühler, ihren Bericht und erzählte der Versammlung von zwei Lehrgängen: dem Jugendwartegrundlehrgang sowie dem Lehrgang Freizeitgestaltung in der Jugendfeuerwehr. Beide wurden im vergangenen Jahr angeboten und seien auf große Resonanz gestoßen.

Der Kassierer Heiko Kirchner gab im Anschluss einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben und berichtete außerdem von einem Einnahmenüberschuss.
Die Kassenrevisoren bescheinigten daraufhin eine einwandfreie Kassenführung und stellten den Antrag auf Entlastung des Kassierers sowie des gesamten Kreisjugendfeuerwehrausschusses.
Diese wurde von der Versammlung einstimmig erteilt.

... Wahlen...

Nach den Jahresberichten wurde die ehemalige Fachgebietsleiterin Bildung, Sabine Zapala aus ihrem Amt verabschiedet, nachdem Sie zum 31.12.2007 ihr Amt aus persönlichen Gründen niederlegen musste. Durch das Ausscheiden Zapalas und einer schon länger unbesetzten Position eines Beisitzers wurden Ergänzungswahlen notwendig.
Einstimmt gewählt wurden als Fachgebietsleiterin Bildung Sylvia Stühler (Rodenbach) sowie Nadja Haas (Nidderau) als Beisitzerin. Diese komplettieren nun den Kreisjugendfeuerwehrausschuss.


Im Anschluss kamen die Ehrengäste zu ihren Grußworten. Übereinstimmung herrschte bei allen in Sachen „Wichtigkeit der Jugendfeuerwehren“. Von allen Seiten wurde eine breite Unterstützung signalisiert und diese Unterstützung wurde auch gleich mit einigen Spenden „dargestellt“. Vom stellvertretenden Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rothländer gab es außerdem aktuelle Informationen über den vom 09. bis zum 11. Mai dieses Jahres anstehenden Aktionstag der Hessischen Jugendfeuerwehr, der in Gelnhausen stattfinden wird.

... und Floriansmedaillen

Der folgende Tagesordnungspunkt stellte eine besondere Überraschung für einige zu ehrende Kameradinnen und Kameraden dar.

Mit der Floriansmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Silber für mindestens 10-jährige Tätigkeit als Jugendfeuerwehrwart, Gemeindejugendfeuerwehrwart oder Ausschussmitglied wurden die Kameradinnen und Kameraden
Michael Brosch (Neuberg), Matthias Steul (Schöneck), Sylvia Stühler (Rodenbach), Thomas Gärtner (Sinntal), und Carsten Pollmann (Huttengrund) geehrt.

Mit der Floriansmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Gold für mindestens 15-jährige Tätigkeit wurden

Thomas Wacker (Erlensee), Martina Reinhardt (Langenselbold), Helmut Zinkand ( Schlüchtern ) sowie Lothar Zeller (Sinntal) ausgezeichnet.
 

Volker Schulz (stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart) Michael Kittel (Kreisjugendfeuerwehrwart) Stefan Cornel (stell. Landesjugendfeuerwehrwart) Nadja Haas (Beisitzerin Kreisjugendfeuerwehrleitung) Thomas Wacker (Floriansmedaille Gold) Michael Brosch (Floriansmedaille Silber) Helmut Zinkand (Floriansmedaille Gold) Martina Reinhardt (Floriansmedaille Gold) Sylvia Stühler (Fachgebietsleiterin Bildung/Floriansmedaille Silber) Karl-Heinz Rothländer (stellv. Kreisbrandinspektor) Matthias Steul (Floriansmedaille Silber) Lothar Zeller(Floriansmedaille Gold) Thomas Gärtner und Casten Pollmann (Floriansmedaille Silber)

Die geehrten mit Stefan Cornel (stellv. Landesjugendfeuerwehrwart, kniend)
Karl-Heinz Rothländer (stellv. Kreisbrandinspektor, 2. von rechtss)
Michael Kittel (Kreisjugendfeuerwehrwart, 2. von links)
Volker Schulz (stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart, links)

Neu gewählt in den Kreisjugendfeuerwehrausschuss:
Nadja Haas (Beisitzerin, 4. von links) und Sylvia Stühler (Fachgebietsleiterin Bildung, vordere Reihe, 2. von rechts)

Am Ende der Versammlung wurden noch drei Kassenrevisoren für das laufende Geschäftsjahr gewählt, sowie der Haushaltskostenvorschlag einstimmig verabschiedet.
Außerdem erfolgte die Vergabe der Ausrichtungsorte für die Leistungsspange sowie für die Jugendflamme Stufe III.

 

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